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Hallo, nach langer Zeit lasse ich mal wieder etwas von  mir hören. (falls es noch jemand interessiert.) Zuerst will ich mich bei denen entschuldigen, mit denen ich früher ab und zu geschrieben habe.

Ich weiß gar nicht, wie ich jetzt weiter schreiben soll. Auf der einen Seite denke ich, es hört sich nach Mitleidheischen an. Andererseits ist es ja wirklich passiert, auch wenn es jetzt fast ein Jahr her ist. Aber das drumherumreden macht es ja auch nicht besser. Ich habe versucht mich umzubringen. Wenn ich daran zurück denke, merke ich, daß ich das aus zwei Blickwinkeln betrachte. Auf der einen Seite hätte ich, bei erfolgreicher Durchführung, meine Probleme hinter mir gelassen. Allerdings hätte ich einige Personen verletzt, denke ich . Auf der anderen Seite, ich finde kein passendes Wort dafür, bin ich etwas stolz darauf, es getan zu haben. (Hört sich komisch an, oder?)

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Ich habe mich ja nun eine ganze Zeit lang nicht gemeldet. Es ging mir ja auch gut, zu gut vermutlich. Jedenfalls möchte ich mich nur verabschieden. Ich habe Mist gebaut, sehr großen Mist. Ich vermute, morgen wird mein letzter arbeitstag werden. Die Nachricht, auf die ich hoffe, wird wahrscheinlich nicht in meinem Sinne ausfallen und das wars dann.Also Tschüss.

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Heute bin ich nachdenklich.

Ich war auf der Beerdigung meiner Mutter. Sie hatte, wie man so sagt, ein stolzes Alter erreicht. Von daher kam ihr Tod nicht überraschend. Auch wenn man bedenkt, wie es ihr in letzter Zeit ging. Aber es hat mich überrascht, wie viele Personen doch gekommen waren, um sich von ihr zu verabschieden. Und mir kam die Frage auf, wievielen Personen ich so im Gedächtnis geblieben sein werde, daß sie bei einer Beerdigung erscheinen würden. Da fallen mir so auf Anhieb nicht viel ein.

Die Frage wird wohl – hoffentlich- noch einige Zeit offen bleiben.

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Heute mal wieder ein wenig über mich. Wie beim letzten mal habe ich die Fragen dem Blog „Fünf Fragen am fünften“ entnommen.

1.Wenn du ein Gericht zum Essen wärst, was wärst du dann?

Schwierig. Vermutlich etwas, das allen schmeckt. Aber da es so etwas nicht gibt, wohl etwas Süßes.Denn ich esse auch sehr gerne süße Speisen. Mit dem geschmack ist es wohl so wie mit einem selber. Jedem kann man es nicht recht machen.

2. Welches Buch oder Bücher liebst du so sehr, daß du sie mehr als einmal gelesen hast?

Keine Frage, Der Herr der Ringe. Vor allem Teil I. Die Gefährten. Es regt so meine Fantasie an, wie es kein anderes vorher oder nachher getan hat.

Als zweites, aber meilenweit abgeschlagen: Der Geist fiel nicht vom Himmel von Hoimar v. Ditfurth.

Eine seltsame Wahl, wenn ich es mir hinterher so betrachte. Als erstes Fantasy in Reinkultur und dann ein wissenschaftliches Werk. Aber so ist es nun mal.

3. Entschuldigst du dich zu oft?

Ich denke ja.

4. Wann und über was hast du das letzte mal laut gejubelt?

Beim besten Willen: ich weiß es nicht. Traurig, wenn ich es so bedenke.

5. Wenn Geld keine Rolle spielen würde, wo würde deine nächste Reise hingehen und wie würde sie aussehen?

Kann ich nicht sagen, es gibt so viele Orte, Gegenden die ich gerne sehen möchte. Nur eins weiß ich, ich möchte nicht allein fahren.

 

 

 

 

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Hallo, nachdem ich ja einige Zeit sehr ruhig war, will ich hier einige Fragen beantworten, die ich auf einem anderen Blog nämlich hier https://www.luziapimpinella.com/fuenf-fragen-am-fuenften-januar-monatskolumne-zum-mitmachen/ gefunden habe. Ich denke , dass auch außerhalb der Epilepsie von mir Dinge existieren, die vielleicht jemand interessieren. Und da eignet sich diese Art des „sich öffnens“ ganz gut finde ich.

Wann hast du das letzte Mal einen verrückten Traum gehabt?

Das ist so etwa ein dreiviertel Jahr her. Ich erinnere mich daher so gut daran, weil es kein schöner Traum war. (Ich erinnere mich sowieso sehr selten an meine Träume.)Natürlich ging es auch um die Epilepsie. Ich träumte,  wie ich einen Anfall bekam. Und das verrückteste ist, die Ursache war ein Traum, den ich im Traum träumte. Alles klar? So was ist mir bis da noch nie passiert.

Bist du heute so, wie du es dir mit 16 vorgestellt hast?

Nein, kann ich mir nicht denken, denn ich weiß heute nicht mehr, was ich damals gedacht oder vorgestellt habe. Bestimmt aber nicht so. Vermutlich habe ich auch gedacht, das ich nicht mal so alt werde.

Gibt es etwas, das du am alt werden richtig gut findest?

Auch nein, man/frau wird allein und immer mehr Sachen werden schwieriger bis unmöglich. Ich sehe das an meinen Eltern.

Welcher Geruch verursacht bei dir Kindheitserinnerungen?

Keiner. Ich weiß, man sollte(?) etwas haben, was bei einem angenehme Erinnerungen hervorruft. Aber ich habe so etwas nicht.

Welche übernatürliche Superkraft hättest du gerne?

Das Beamen. Sich auf der Stelle per Gedankenkraft an einen anderen Ort zu versetzen. Hängt vermutlich damit zusammen, daß ich immer auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen bin, da ich keinen Führerschein habe und demzufolge auch kein Auto. Nicht mal mieten könnte ich eines. Ich findes es toll, das Beamen.

Ich hoffe, ich habe das mit dem verlinken hingekriegt. Und bin jetzt gespannt, auf die nächsten „5 Fragen am fünften“.

Alles Gute

Nachdem ich gemerkt habe das der Link wohl nicht mit übertragen wird, hier noch ein Versuch: https://www.luziapimpinella.com/fuenf-fragen-am-fuenften-januar-monatskolumne-zum-mitmachen/

Wenns immer noch nicht klappt und es trotzdem interessiert, wer sich das ausgedacht hat, kopiere einfach die URL-Adresse in seinen Browser. Das müsste auch gehen.

 

 

 

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Ich will heute noch mal etwas über die Epilepsie schreiben. Eigentlich nicht direkt darüber. Es geht auch um Anfälle, die zwar sehr leicht mit epileptischen Anfällen verwechselt werden können, aber keine sind.  Es geht jetzt nicht darum, hier jetzt wissenschaftliche Spitzfindigkeiten zu diskutieren. Die Ursache ist nämlich eine andere. Während epileptische Anfälle ihren Grund oder Ursprung in einer organischen Störung des Gehirns haben ( z. B. ein Tumor,eine Erkrankung, ein Unfall), liegen diese bei den sogenannten „dissoziativen“ Anfällen in der Psyche. Während also die Auswirkungen beider Arten von Anfällen sehr ähnlich sind, ist die Behandlung eine andere. Oder sollte sie jedenfalls sein. Die epileptischen Anfälle sind,  zumindest zum Teil, medikamentös oder durch eine Operation behandelbar. Da die Unterscheidung  der verschiedenen Anfallsarten nur durch eine genaue Diagnostik festzustellen ist, werden sehr viele Patienten , nämlich die mit den dissoziativen Anfällen, in großer Zahl völlig falsch oder sagen wir mal schonend unzureichend behandelt. Oft werden, und das vielfach in hoher Dosis, Medikamente verordnet, die überhaupt nicht helfen. Denn die Ursache der Anfälle wird dadurch ja nicht beeinflußt. Zu allem Übel gibt es leider auch noch Mischformen. Also Personen, die sowohl epileptische und dissoziative Anfälle bekommen. Über die Behandlungsmöglichkeiten will ich mich hier erst gar nicht auslassen. Da kenne ich mich selbst nicht gut genug aus, um Informationen weiter zu geben.

Was ich aber noch betonen will ist, das egal welche Form des Anfalls vorliegt, die erste Hilfe gleich ist.  Darauf achten, das der/die Betroffene sich nicht ungewollt verletzt und spätestens bei einer Dauer von ca. 5 Minuten über die Notrufnummer 112 ein Arzt zu rufen ist.

Ich hoffe, heute ein paar Informationen hinterlassen zu haben.

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Ich habe etwas gegen schlechte Stimmung entdeckt. Jedenfalls bei mir. Und zwar:(trommelwirbel) Singen.

Musik hören mochte ich ja schon immer gern. Selber Musik machen war nicht so mein Fall. Aber hören und mit singen oder wenigstens summen gefiel mir gut. Natürlich nur ,  wenn ich allein war. Aber gestern abend habe ich mich aufgerafft und bin zu einer Chorprobe gegangen. Um mit zu singen. Ich hatte nämlich eine Internetanzeige gesehen, darin wurden Männerstimmen für einen Chor gesucht. Hier bei uns in der Nachbarschaft. Also im benachbarten Stadtteil.

Ich dachte mir, da kannst du unter Leute kommen. Bin ja sonst eher ein Eigenbrötler. Und ob ich singen kann, wird sich ja dann herausstellen. Als ich ankam stellte sich heraus, das dem chor , wie schon vermutet, Männerstimmen fehlten. Und wie sich herausstellte, war ich anscheinend der einzige Bass in der Runde. Habe mich aber wacker geschlagen dafür, das ich keine Noten lesen kann. Und es hat mir so gut gefallen, daß ich weiterhin dort hingehen werde. Und wenn ich der einzige Bass bleiben sollte.