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Heute geht mir alles durcheinander. Hatte gestern einen Anfall, war heute beim arzt. der hat gesagt, ich soll von dem einen Medikament mehr nehmen. Und seitdem bin ich durch den wind. Nehme das zeug jetzt schon bestimmt 5 Jahre und eine kleine dosiserhöhung wirft mich so aus der Bahn. Werde auch bestimmt nicht alt heute, bin total müde. Deshalb auch gute Nacht.

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Nachdem ich im letzten Beitrag schrieb, es ginge mir gut, muß sich jetzt natürlich noch mal meine Epilepsie zu Wort melden. Lange hat sie mich ja in Ruhe gelassen. Seit ich dieses neue Medikament teste sind die Anfälle weniger geworden und in der letzten Wochen hatte ich gar keine mehr. Aber eine Nebenwirkung ist halt, das ich müde bin. Müde wenn ich aufstehe, wenn ich esse. Im Bus zur Arbeit muß ich ständig gegen das Einschlafen kämpfen. Wenn ich mich konzentrieren muß, geht es. Meine Arbeit erledige ich ohne Probleme. Aber sobald mal Leerlauf dazwischen ist, fallen mir die Augen zu.

Daher haben wir bei der letzten Besprechung (vor drei Tagen) in der Klinik beschlossen, die Dosis zu reduzieren. Prompt wurde ich wacher und auch der dazugekommene Schwindel  war wieder weg. Aber heute nacht hatte ich mal wieder einen Anfall. So als kleine Erinnerung: hey ich bin auch noch da. Aber so ist das Leben nun einmal. Mal sehen, wie es jetzt weitergeht.

Schöne Grüße

Christoph

Ja nun

19.08.17 Es hat sich ja einiges bei mir getan. Ich habe meine Therapie beendet. Es geht mir besser, der heutige Tag war sehr schön. Ich habe Dinge getan die gut für mich waren. Nicht nur, aber im Großen und Ganzen schon. Ich habe vor allem nicht mehr ein so negatives Bild von mir wie noch vor etwa neun Monaten.

Ich merke grade, daß ich mich ziemlich schwammig ausdrücke. Ich kann diese Veränderungen auch nicht an bestimmten Ereignissen festmachen. Es ist ein Vorgang, der still und leise , sozusagen im geheimen, stattfindet. Aber rückblickend haben diese Veränderungen stattgefunden. Und ich bin froh darüber. Und auch ein wenig stolz, dies alles geschafft zu haben.

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Ich weiß ja nicht, wie es euch geht.

Ich bin jedenfalls , was meinen Blog angeht, zwiegespalten. Auf der einen Seite habe ich ein schlechtes Gefühl, da ich schon länger nichts mehr von mir habe hören lassen. Andererseits bewerte ich das auch positiv, da ich keinen Anlass habe, schlechte Dinge zu berichten. Nur sollte ich auch über die guten Ereignisse berichten. Es ist ja nicht so, daß mir jetzt am laufenden Band positive Dinge passieren. Aber es sind eben überwiegend gute Ereignisse.

Zum Beispiel, das ich meine Arbeit nicht nur gut verrichte, sondern das dies auch bemerkt wird. Aber auch, und das ist mir wichtiger, das im persönlichen Bereich vieles gut läuft. Meine Beziehung, ja ich nenn sie jetzt einfach mal so, zu Sonja stabilisiert sich mehr und mehr. Sie war jetzt zwei Wochen in Urlaub, hat sich aber zwischenzeitlich immer mal wieder gemeldet. Und wir haben hinterher auch wieder etwas unternommen.

Alle ungünstigen Gedanken, die mir durch den Kopf hätten gehen können, sind ausgeblieben.  Das nenn ich mal einen Fortschritt gegenüber früher.

Ich will dann auch wieder regelmäßiger hier über mich berichten. (Für die, die Interesse daran haben, nachdem ich sie einige Zeit vernachlässigt habe. Ich bitte dafür um Entschuldigung) Und ich hoffe, euch allen geht es auch so gut wie mir.

Bis bald.

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Nach längerer Pause ein Beitrag von mir. Und ich habe schönes zu berichten. Zum Einen bin ich auf der Arbeit mal gelobt worden. Das kam bis jetzt selten vor. Aber ich habe meine Arbeit, obwohl nur als Aushilfe eingearbeitet, wohl so gut gemacht, das es auch an höherer Stelle aufgefallen ist.

Zum Anderen ist im Privaten einiges in Bewegung. Für mich erfreulich. Ich habe jemand gefunden, mit der ich auch über private Dinge reden kann. Nicht über alles, das traue ich mich (noch?) nicht. Aber über mehr, als ich mich bisher bei anderen getraut habe. Wir unternehmen einiges mit einander und haben uns sogar schon über einen gemeinsamen Kurzurlaub unterhalten. Die Entwicklung verläuft also positiv.  Und das beste ist, das ich dabei aktiv mitgewirkt habe. Die Therapie war also nicht vergebens.

Und obwohl das Wetter nicht so schön ist, wie die letzten Tage, werde ich noch mal an die frische Luft gehen. Das tut mir auch gut. In der Hoffnung, das auch Euch gute Ereignisse passieren schicke ich allen liebe Grüße.

 

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Mir gehts nicht besonders. Der tag war schön, auch das wetter war gut. Aber jetzt, seit etwa einer halben stunde bin ich nur am grübeln. Ich habe einen brief herausgesucht. Den habe ich im Januar geschrieben. Und nicht abgeschickt. Ich hab mich nicht getraut. Heute stimmt immer noch, was ich damals geschrieben habe. Und ich traue mich immer noch nicht, ihn abzuschicken. Die situation erinnert mich an meine erste Liebeserklärung. Das war es für mich jedenfalls. Und allein der gedanke daran, wie das ganze dann ausgegangen ist, verursacht mir schon wieder herzschmerzen.